Widerrufsrecht

Stand: August 2026

Diese Richtlinie erläutert die Abläufe bei Rückgaben, Erstattungen, beschädigten oder falsch gelieferten Artikeln sowie bei dem Wunsch nach einem anderen Produkt.

Die gesetzlichen Rechte von Verbrauchern bleiben von organisatorischen Rückgabehinweisen unberührt. Für das gesetzliche Widerrufsrecht gelten vorrangig die Angaben in der Widerrufsbelehrung.

1. Gesetzliches Widerrufsrecht

Verbraucher im Sinne des § 13 BGB können einen im Fernabsatz geschlossenen Kaufvertrag grundsätzlich innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen.

Die Frist beginnt bei der gewöhnlichen Lieferung einer einzelnen Ware an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die Ware erhalten hat.

Für besondere Liefersituationen gelten folgende Grundsätze:

  • Kommen mehrere im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellte Waren getrennt an, beginnt die Frist mit dem Erhalt der letzten Ware.

  • Bei einer Lieferung in mehreren Teilsendungen oder Stücken ist die letzte Teilsendung beziehungsweise das letzte Stück maßgeblich.

  • Fällt das Ende der Frist auf einen Sonntag, einen am maßgeblichen Ort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, gelten die gesetzlichen Regeln zur Fristberechnung.

Zur Wahrung der Frist genügt es, wenn die eindeutige Widerrufserklärung vor Ablauf der vierzehn Tage abgesendet wird.

2. Widerruf erklären

Ein Widerruf muss keine Begründung enthalten. Aus der Nachricht muss jedoch eindeutig hervorgehen, dass der betreffende Kaufvertrag ganz oder teilweise widerrufen wird.

Die Erklärung kann insbesondere per E-Mail oder Brief übermittelt werden:

Yandrelix
27539 Sebastian Way
Hayward, CA 94544
US

E-Mail: studio@yandrelix.com
Telefon: +1 (510) 318-9138

Für eine schnellere Zuordnung können Bestellnummer, Name und die betroffenen Artikel angegeben werden. Das gesetzliche Muster-Widerrufsformular kann verwendet werden, ist aber nicht vorgeschrieben.

3. Kostenlose Standardrücksendung nach einem Widerruf

Bei einer ordnungsgemäßen Rücksendung innerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts trägt Yandrelix die unmittelbaren Kosten des bereitgestellten Standard-Rücksendewegs.

Hierfür kann nach Anmeldung der Rückgabe ein vorausbezahltes Versandetikett zur Verfügung gestellt werden. Der Verbraucher muss die Standard-Rücksendekosten dann nicht vorstrecken.

Wichtig für die Abwicklung:

  • Das bereitgestellte Etikett sollte für das dazugehörige Paket verwendet werden.

  • Die Sendung ist an die in der Rückgabeanweisung genannte Adresse zu richten.

  • Eigenständig gewählte Express- oder Zusatzleistungen werden nicht zwingend übernommen.

  • Der Einlieferungsbeleg sollte bis zum Abschluss der Rückgabe aufbewahrt werden.

Die im Impressum genannte Kontaktanschrift ist nicht automatisch die zuständige Rücksendeadresse.

4. Rückgabe großer oder schwerer Artikel

Kann eine Ware wegen ihrer Beschaffenheit nicht gewöhnlich per Paket zurückgesendet werden, kann eine kostenfreie Abholung über den vorgesehenen Standard-Rückgabeweg organisiert werden.

Vor einer Abholung können folgende Informationen benötigt werden:

  • Bestellnummer und Artikelbezeichnung

  • Abholanschrift

  • erreichbare Kontaktdaten

  • Maße oder Anzahl der Packstücke, soweit relevant

  • Fotos des verpackten Artikels, wenn dies zur Transportplanung erforderlich ist

Ein Abholtermin hängt von der regionalen Verfügbarkeit des eingesetzten Transportdienstes ab. Die Ware sollte zum abgestimmten Zeitraum zugänglich und transportsicher vorbereitet sein.

Eine eigenständig beauftragte Spedition oder besondere Zusatzleistung wird nur übernommen, wenn dies vorher ausdrücklich vereinbart wurde.

5. Rücksendefrist

Nach Erklärung des Widerrufs muss die Ware unverzüglich und spätestens innerhalb von vierzehn Tagen zurückgesendet oder zur vereinbarten Abholung bereitgestellt werden.

Die Frist ist gewahrt, wenn:

  • das Paket vor Ablauf der vierzehn Tage an den vorgesehenen Versanddienst übergeben wurde,

  • oder die nicht paketversandfähige Ware innerhalb der Frist entsprechend der abgestimmten Abholung bereitgestellt wurde.

Eine verspätete organisatorische Antwort verkürzt nicht die gesetzliche Frist. Die Widerrufserklärung sollte dennoch unabhängig von der Rückgabeanfrage rechtzeitig abgesendet werden.

6. Zulässige Prüfung der Ware

Verbraucher dürfen die Ware prüfen, um ihre Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise festzustellen. Der Umfang orientiert sich daran, was bei einer Besichtigung in einem Ladengeschäft möglich wäre.

Je nach Produkt kann eine angemessene Prüfung beispielsweise umfassen:

  • Material, Farbe und Verarbeitung ansehen

  • Maße und wesentliche Eigenschaften kontrollieren

  • bewegliche Teile vorsichtig testen

  • einen Artikel kurzfristig auf seine vorgesehene Grundfunktion prüfen

  • prüfen, ob gelieferte Bestandteile vorhanden sind

Die Versandverpackung darf geöffnet werden, soweit dies für eine solche Prüfung erforderlich ist.

7. Wertersatz bei übermäßiger Nutzung

Ein Widerrufsrecht entfällt nicht automatisch, weil ein Artikel ausgepackt oder geprüft wurde. Hat der Verbraucher die Ware jedoch in einem Umfang genutzt, der zur Prüfung nicht notwendig war, kann für einen hierdurch entstandenen Wertverlust Wertersatz verlangt werden.

Eine Bewertung kann insbesondere erforderlich sein bei:

  • deutlichen Gebrauchsspuren nach längerer Nutzung

  • dauerhaften Veränderungen am Produkt

  • vermeidbarer Verschmutzung

  • fehlenden wesentlichen Bestandteilen

  • Beschädigungen, die nicht auf eine gewöhnliche Prüfung zurückzuführen sind

  • festem Einbau oder Umbau, soweit dadurch ein Wertverlust entstanden ist

Eine Wertminderung wird nicht pauschal allein wegen einer geöffneten Verpackung angesetzt. Maßgeblich sind der konkrete Zustand der Ware und die gesetzlichen Voraussetzungen.

8. Originalverpackung und Zubehör

Die Originalverpackung ist für die Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts nicht zwingend erforderlich. Ist sie noch vorhanden und für den Rücktransport geeignet, kann ihre Verwendung das Produkt jedoch besser vor Transportschäden schützen.

Zur Ware gehörende Bestandteile sollten möglichst vollständig zurückgesendet werden, darunter:

  • mitgeliefertes Zubehör

  • Montage- oder Verbindungsteile

  • Bedienhinweise und Dokumentation

  • sonstige Bestandteile des Lieferumfangs

Fehlendes Zubehör führt nicht automatisch zum Ausschluss der Rückgabe. Es kann jedoch berücksichtigt werden, wenn dadurch ein nachweisbarer Wertverlust entstanden ist.

9. Transportsichere Verpackung

Die Ware sollte so verpackt werden, dass sie beim Rücktransport vor vermeidbaren Schäden geschützt ist. Bei größeren Artikeln können besondere Verpackungs- oder Abholhinweise mitgeteilt werden.

Vor der Übergabe sollte geprüft werden:

  • Sind lose Teile gesichert?

  • Ist die Ware vor Stößen und Feuchtigkeit geschützt?

  • Wurde ein altes Versandetikett entfernt oder unkenntlich gemacht?

  • Ist das neue Rücksendeetikett gut lesbar angebracht?

  • Sind persönliche Gegenstände oder Daten entfernt worden?

Eine ungeeignete Verpackung kann bei der Beurteilung eines während der Rücksendung entstandenen Schadens berücksichtigt werden.

10. Gesetzliche Ausschlüsse des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren, für die eine gesetzliche Ausnahme gilt. Abhängig vom tatsächlich angebotenen Sortiment kann dies insbesondere folgende Fälle betreffen:

  • Waren, die nicht vorgefertigt sind und nach einer individuellen Auswahl oder Bestimmung des Verbrauchers hergestellt werden

  • Artikel, die eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten wurden

  • schnell verderbliche Waren oder Produkte mit rasch überschrittenem Verfallsdatum

  • versiegelte Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde

  • Waren, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden

Eine Ausnahme wird nur angewendet, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen beim konkreten Artikel tatsächlich erfüllt sind. Soweit erforderlich, wird vor Abschluss der Bestellung auf den Ausschluss hingewiesen.

11. Beschädigung oder Nutzung schließt den Widerruf nicht automatisch aus

Eine vom Kunden verursachte Beschädigung, Verschmutzung, Montage oder längere Nutzung führt nicht ohne Weiteres dazu, dass kein Widerruf mehr möglich ist.

Stattdessen kann geprüft werden, ob:

  • ein gesetzlicher Ausschlusstatbestand vorliegt,

  • die Ware über den erforderlichen Prüfungsumfang hinaus genutzt wurde,

  • ein bezifferbarer Wertverlust entstanden ist,

  • und der Verbraucher ordnungsgemäß über mögliche Wertersatzfolgen informiert wurde.

Nur wenn eine gesetzliche Ausnahme greift, kann das Widerrufsrecht vollständig ausgeschlossen sein. In anderen Fällen kann gegebenenfalls Wertersatz berücksichtigt werden.

12. Freiwillige Rückgabe außerhalb des Widerrufsrechts

Eine freiwillige Rücknahme außerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist wird nur angeboten, wenn dies für den betreffenden Artikel oder die konkrete Bestellung ausdrücklich erklärt wurde.

Bei einer solchen freiwilligen Regelung können zusätzliche Bedingungen gelten, beispielsweise:

  • begrenzter Rückgabezeitraum

  • unbenutzter oder wiederverkaufsfähiger Zustand

  • vollständiger Lieferumfang

  • vorhandener Kaufnachweis

  • abweichende Regelung zu den Rücksendekosten

Freiwillige Bedingungen schränken das gesetzliche Widerrufsrecht und die gesetzlichen Mängelrechte nicht ein.

13. Rückgabe anmelden

Eine Rückgabe kann über studio@yandrelix.com, das Kontaktformular oder den Kundenservice angemeldet werden.

Für die Zuordnung sind regelmäßig hilfreich:

  • Bestellnummer

  • Name und E-Mail-Adresse aus der Bestellung

  • Bezeichnung und Anzahl der zurückzugebenden Artikel

  • Hinweis, ob ein Widerruf, ein Mangel oder eine Falschlieferung vorliegt

  • bei Beschädigungen Fotos der Ware und Verpackung

Für einen Widerruf ist keine Begründung erforderlich. Die Angabe eines Rückgabegrundes kann freiwillig erfolgen und bei beschädigten oder falsch gelieferten Artikeln die weitere Prüfung erleichtern.

14. Rücksendeanweisung

Nach Zuordnung der Anfrage können Informationen zum geeigneten Rücksendeweg bereitgestellt werden. Dazu können gehören:

  • zuständige Rücksendeadresse

  • vorausbezahltes Versandetikett

  • Vorgaben zur Paketübergabe

  • Hinweise zur Abholung großer Artikel

  • Referenz- oder Rückgabenummer

Die Rückgabenummer dient nur der internen Zuordnung. Das Fehlen einer solchen Nummer macht einen rechtzeitig erklärten Widerruf nicht unwirksam.

Waren sollten nicht unangekündigt an die Kontaktanschrift in den USA geschickt werden, da diese nicht als allgemeine Rücksendeadresse vorgesehen ist.

15. Falsch gelieferte Ware

Wurde ein anderer Artikel als bestellt geliefert, kann der Kundenservice unter Angabe der Bestellnummer informiert werden.

Zur Prüfung können hilfreich sein:

  • Foto des tatsächlich erhaltenen Artikels

  • Aufnahme des Produktetiketts oder der Artikelnummer

  • Bild des Versandetiketts

  • Hinweis, welcher Artikel bestellt wurde

Gesetzliche Ansprüche wegen einer Falschlieferung bleiben bestehen. Für die notwendige Rücksendung einer falsch gelieferten Ware werden keine Standard-Rücksendekosten auf den Verbraucher verlagert.

16. Transportschäden

Bei sichtbaren Schäden an Paket oder Ware sollte der Zustand möglichst zeitnah dokumentiert werden. Dies erleichtert die Klärung mit dem Versanddienst.

Sinnvolle Aufnahmen zeigen:

  • die gesamte Außenverpackung

  • beschädigte Stellen am Paket

  • Versandetikett und Sendungsnummer

  • Innenverpackung

  • den beschädigten Artikel aus mehreren Perspektiven

Eine nicht sofort erfolgte Meldung führt bei Verbrauchern nicht automatisch zum Verlust gesetzlicher Gewährleistungsrechte.

Wenn die Verpackung bereits bei der Zustellung erheblich beschädigt ist, kann der Zustand gegenüber dem Zusteller vermerkt werden. Eine Annahmeverweigerung ersetzt jedoch nicht in jedem Fall eine ausdrückliche Widerrufs- oder Mängelmitteilung.

17. Fehlende Artikel oder Zubehörteile

Fehlen Artikel oder Bestandteile, sollte zunächst geprüft werden, ob die Bestellung in mehreren Paketen versendet wurde. Teillieferungen können unterschiedliche Sendungsnummern und Zustelltermine haben.

Ist keine weitere Sendung angekündigt, können folgende Angaben übermittelt werden:

  • Bestellnummer

  • fehlender Artikel oder Bestandteil

  • Inhalt des erhaltenen Pakets

  • Foto des Paketinhalts

  • Sendungsnummer des betroffenen Pakets

Die weitere Behandlung richtet sich nach dem Lieferstatus und den gesetzlichen Ansprüchen.

18. Gesetzliche Gewährleistungsrechte

Bei einer mangelhaften Ware gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Diese bestehen unabhängig vom vierzehntägigen Widerrufsrecht.

Verbraucher können bei Vorliegen der Voraussetzungen zunächst Nacherfüllung verlangen. Diese kann durch:

  • Beseitigung des Mangels

  • oder Lieferung einer mangelfreien Ware

erfolgen.

Scheitert die Nacherfüllung, wird sie verweigert oder ist sie unzumutbar, können nach den gesetzlichen Voraussetzungen weitere Rechte bestehen. Dazu gehören Minderung, Rücktritt und gegebenenfalls Schadensersatz.

Eine freiwillige Rückgabe- oder Umtauschregelung ersetzt diese gesetzlichen Rechte nicht.

19. Prüfung eingegangener Rücksendungen

Nach Eingang kann die Rücksendung der Bestellung zugeordnet und auf ihren Zustand geprüft werden.

Dabei können insbesondere betrachtet werden:

  • Identität des Artikels

  • Vollständigkeit des Lieferumfangs

  • erkennbare Gebrauchsspuren

  • angegebener Mangel oder Transportschaden

  • Einhaltung des angemeldeten Rücksendewegs

Bei einem gesetzlichen Widerruf darf eine Zustandsprüfung nicht dazu verwendet werden, die Rückzahlung ohne rechtlichen Grund zu verzögern. Das gesetzliche Recht, die Erstattung bis zum Wareneingang oder bis zum Nachweis der Absendung zurückzuhalten, bleibt anwendbar.

20. Umfang der Erstattung nach einem Widerruf

Bei einem wirksamen Widerruf werden die für den betroffenen Vertrag erhaltenen Zahlungen zurückgewährt. Dies umfasst grundsätzlich auch die Kosten der günstigsten angebotenen Standardlieferung.

Nicht zwingend erstattungsfähig sind Mehrkosten, die dadurch entstanden sind, dass eine teurere Lieferart als die Standardlieferung gewählt wurde.

Bei einem Teilwiderruf werden ursprüngliche Versandkosten nur insoweit zurückgezahlt, wie sie ohne die widerrufenen Artikel nicht oder in geringerer Höhe entstanden wären.

Ein gesetzlich zulässiger Wertersatz kann berücksichtigt werden, wenn die Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

21. Zeitpunkt der Rückzahlung

Bei einem gesetzlichen Widerruf erfolgt die Rückzahlung unverzüglich und spätestens innerhalb von vierzehn Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung.

Die Rückzahlung kann zurückgehalten werden, bis:

  • die Ware eingegangen ist,

  • oder der Verbraucher nachweist, dass er sie abgesendet hat,

je nachdem, welcher Zeitpunkt früher eintritt.

Diese Zurückhaltung gilt nicht, wenn angeboten wurde, die Ware selbst abzuholen.

Bei Erstattungen außerhalb des Widerrufsrechts kann eine gesonderte Prüfung erforderlich sein. Gesetzliche Fristen bleiben davon unberührt.

22. Verwendeter Zahlungsweg

Rückzahlungen werden grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel vorgenommen, das bei der ursprünglichen Bestellung verwendet wurde.

Eine abweichende Methode kommt nur in Betracht, wenn:

  • sie ausdrücklich vereinbart wurde,

  • der ursprüngliche Zahlungsweg technisch nicht mehr nutzbar ist,

  • und für den Kunden keine zusätzlichen Entgelte entstehen.

Bei Kartenzahlungen kann die Gutschrift dem ursprünglich belasteten Kartenkonto zugeordnet werden, auch wenn zwischenzeitlich eine Ersatzkarte ausgegeben wurde.

23. Bankbearbeitungszeit

Nach Weiterleitung einer Erstattung kann die kartenausgebende Stelle zusätzliche Zeit für die sichtbare Verbuchung benötigen.

Als Erfahrungswert können etwa 10 bis 15 Werktage berücksichtigt werden. Dieser Zeitraum stellt keine verbindliche Banklaufzeit dar.

Die tatsächliche Dauer hängt unter anderem ab von:

  • dem Kartenanbieter

  • dem Zahlungsnetzwerk

  • Bankarbeitstagen und regionalen Feiertagen

  • dem Status des ursprünglichen Kartenkontos

  • technischen Buchungsabläufen

Eine längere Buchungsdauer beim Zahlungsdienst verändert nicht die gesetzlichen Fristen für die Veranlassung einer geschuldeten Rückzahlung.

24. Erstattung nicht sichtbar

Ist eine mitgeteilte Rückzahlung nach einer angemessenen Bearbeitungszeit nicht im Kartenkonto erkennbar, kann zunächst geprüft werden, ob sie als vorgemerkte, rückgebuchte oder separat ausgewiesene Transaktion erscheint.

Für eine Anfrage sind hilfreich:

  • Bestellnummer

  • erwarteter Erstattungsbetrag

  • Datum der Rückzahlungsmitteilung

  • verwendete Kartenmarke

  • letzte vier Ziffern der Karte, soweit zur Zuordnung erforderlich

Vollständige Kartennummern, Sicherheitscodes oder Kontopasswörter sollten nicht übermittelt werden.

25. Direkter Umtausch

Ein unmittelbarer Austausch eines zurückgesendeten Artikels gegen eine andere Größe, Farbe oder Ausführung wird derzeit im Regelfall nicht angeboten. Lagerbestände und Produktverfügbarkeit können sich während einer Rücksendung verändern.

Wenn ein anderer Artikel gewünscht wird, ist daher folgender Ablauf vorgesehen:

  • Rückgabe oder Widerruf für den ursprünglichen Artikel anmelden

  • den betreffenden Artikel nach der Rückgabeanweisung zurücksenden

  • die Rückzahlung getrennt abwickeln lassen

  • den gewünschten Artikel als neue Bestellung aufgeben

Preis, Verfügbarkeit und Lieferzeit der neuen Bestellung richten sich nach den zum Zeitpunkt der erneuten Bestellung angezeigten Angaben.

26. Ersatz bei Mangel oder Falschlieferung

Die fehlende allgemeine Umtauschfunktion schränkt den Anspruch auf Nacherfüllung bei einem Mangel nicht ein.

Bei beschädigter, mangelhafter oder falsch gelieferter Ware kann nach den gesetzlichen Voraussetzungen eine Ersatzlieferung in Betracht kommen. Ob Reparatur oder Ersatzlieferung erfolgt, richtet sich nach dem gewählten Nacherfüllungsanspruch und den gesetzlichen Grenzen.

Ein Neukauf ist nicht erforderlich, um gesetzliche Gewährleistungsrechte geltend zu machen.

27. Annahmeverweigerung

Die bloße Verweigerung der Paketannahme gilt nicht in jedem Fall als eindeutige Widerrufserklärung. Wer den Vertrag widerrufen möchte, sollte dies zusätzlich ausdrücklich per E-Mail oder Brief mitteilen.

Wird die Annahme wegen einer deutlich beschädigten Verpackung verweigert, sollte der Grund möglichst dokumentiert und dem Kundenservice übermittelt werden.

Eine Annahmeverweigerung ohne nachvollziehbaren Grund kann zusätzliche Transportvorgänge verursachen. Ob hieraus Kosten berücksichtigt werden dürfen, richtet sich nach dem Einzelfall und den gesetzlichen Vorschriften.

28. Fehlgeschlagene Zustellung

Eine Sendung kann zurückgeführt werden, wenn:

  • die Anschrift unvollständig oder fehlerhaft ist,

  • der Empfänger nicht ermittelt werden kann,

  • mehrere Zustellversuche erfolglos bleiben,

  • eine erforderliche Mitwirkung nicht erfolgt,

  • oder das Paket nicht innerhalb einer vorgesehenen Abholfrist entgegengenommen wird.

Nach Eingang der Rücksendung wird geprüft, ob eine erneute Zustellung, Erstattung oder andere Behandlung möglich beziehungsweise rechtlich erforderlich ist.

Zusätzliche Versand- und Rückführungskosten können nur dann berücksichtigt werden, wenn der Kunde die erfolglose Zustellung zu vertreten hat und eine Kostenbelastung gesetzlich zulässig ist.

29. Falsche Lieferanschrift

Kunden sollten die Lieferanschrift vor dem Absenden der Bestellung kontrollieren. Eine nachträgliche Änderung ist nur möglich, solange der Versandprozess dies noch zulässt.

Wird eine Bestellung aufgrund einer vom Kunden fehlerhaft angegebenen Anschrift zurückgesendet, können tatsächlich entstandene Zusatzkosten im gesetzlich zulässigen Umfang berücksichtigt werden.

Dies gilt nicht, wenn der Fehler rechtzeitig gemeldet wurde und eine mögliche Korrektur ohne sachlichen Grund unterblieben ist.

30. Gesetzliche Rechte

Diese Richtlinie beschränkt keine zwingenden Rechte von Verbrauchern.

Dazu gehören insbesondere:

  • das gesetzliche Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

  • Ansprüche bei mangelhaften oder falsch gelieferten Waren

  • gesetzliche Gewährleistungsfristen

  • Rechte bei ausbleibender oder verspäteter Lieferung

  • sonstige Schutzrechte nach deutschem und anwendbarem europäischem Recht

Eine freiwillige Kulanzentscheidung ist von diesen gesetzlichen Ansprüchen zu unterscheiden.

31. Kontakt für Rückgaben und Erstattungen

Anfragen zu Rückgabe, Erstattung, beschädigten Artikeln oder Falschlieferungen können an folgende Stelle gerichtet werden:

Yandrelix
27539 Sebastian Way
Hayward, CA 94544
US

E-Mail: studio@yandrelix.com
Telefon: +1 (510) 318-9138

Zur Zuordnung sollte die Bestellnummer angegeben werden. Bei Schäden oder Falschlieferungen können aussagekräftige Fotos beigefügt werden.

Wichtiger Versandhinweis: Die vorstehende Kontaktanschrift ist nicht ohne vorherige Rückgabeanweisung als Paket-Rücksendeadresse zu verwenden.